Ehrenamtliches Engagement

Quelle der Nachricht: Johannes-Guyot-Haus-Fuerth vom Dezember 2009

Viele Menschen engagieren sich im Seniorenzentrum Johannes Guyot Haus ehrenamtlich. Im Dezember 2009 konnten wir mit eine Presseveröffentlichung dieses Engagement hervorheben.

Hier der Text dazu:
Danke – für 365 Tage gibt es einen aufmunternden Spruch oder ein Gedicht rund um dieses kleine Wort. Ein solcher Zettel-Block befindet sich im Einladungsschreiben für die vielen Menschen, die sich in diesem Jahr im Seniorenzentrum Johannes Guyot Haus ehrenamtlich engagierten. Sie alle sind zu einem gemeinsamen Winterausflug ins Gaßbachtal eingeladen.

„Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ diese Zeile findet sich unter einem Bild von Maria Schütz. Mit ihrem knallroten Sommerhut lacht sie keck auf dem Photo und diese so ersichtliche Lebensbejahung können viele Senioren auch spüren.

Seit inzwischen fast zwei Jahrzehnten startet Maria Schütz nämlich Woche für Woche zu ihren Besuchstouren quer durch das Seniorenzentrum. Mit dabei hat sie ein kleines Geburtstagsgeschenk oder eine Blume aus ihrem Garten und viele herzliche Worte für die besuchten Senioren. Diesmal hatte sie jedoch selbst Geburtstag und Andrea Schwarz, Heimleiterin im Seniorenzentrum Johannes Guyot Haus, schenkte ihr dieses Photo vom Sommerfest. Auch eine Kette mit vielen bunten von den Bewohnern selbst gefilzten Kugeln hatte sie für Maria Schütz mitgebracht. „Wir wollen ihnen Danke sagen – denn sie agieren oft im Hintergrund und sind doch für viele Senioren eine wirkliche Bereicherung“ betonte Andrea Schwarz.

Auf ihre Initiative hin konnte Maria Schütz in diesem Jahr auch zwei besondere Auszeichnungen erhalten. Landrat Matthias Wilkes überreichte ihr die Ehrenamtscard. Bei seinem Besuch des diesjährigen Sommerfestes im Seniorenzentrum konnte er sich auch persönlich davon überzeugen, wie bereichernd das herzliche Miteinander zwischen Senioren sowie den engagierten Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern ist.

Maria Schütz zählt von Anfang an zum Vorbereitungsteam für die Gottesdienst der katholischen Kirchengemeinde im Diakonie-Seniorenzentrum und daher hat Pfarrer Dieter Wessel diesen Vorschlag zur Verleihung der Ehrenamtscard ebenso unterstützt. Schließlich besucht Maria Schütz auch innerhalb der Kirchengemeinde Senioren, die nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen können und durch die von ihr mitgebrachte heilige Kommunion eine besondere Stärkung erleben.

Mit einem herzlichen „Vergelt´s Gott“ wird ihr sicherlich oft gedankt. Für den Besuch des Bergtierparks oder des Fürther Freibads zahlt Maria Schütz zukünftig nur den halben Eintrittspreis, denn auch die Gemeinde Fürth honoriert den Einsatz der ehrenamtlich Engagierten.

Zudem wird Frau Maria Schütz zum Neujahrsempfang der Gemeinde Fürth der Ehrenamtspreis überreicht.

Mit einer besonderen Aktion will man im Seniorenzentrum Johannes Guyot Haus Maria Schütz sowie die vielen anderen ehrenamtlichen Helfer von den beiden Kirchengemeinden, der Hospizgruppe sowie der Caritas Fürth und dem Verein für gegenseitige Bügerhilfe würdigen.

„Am 21. Januar ist unser Tag des Ehrenamts – dann wollen wir unser Winterfest mit einem herzlichen Dankeschön für die vielen engagierten Menschen verbinden“ betont Heimleiterin Andrea Schwarz und ergänzt „Jeder Besuch und jedes freundliche Wort sind unendlich wichtig für den Empfänger und deshalb haben sie alle es verdient, an diesem Tag für uns im Mittelpunkt zu stehen“.

Gerade durch das diakonische Profil des Seniorenzentrums hat diese gelebte Nächstenliebe einen hohen Stellenwert.

Über ihren Verein oder ihre Gruppe sind manche Helfer zum Seniorenzentrum gestoßen. Doch auch Einzelpersonen können sich mit einem Besuchsangebot oder einer Vorlesestunde für sehschwache Bewohner einbringen.

Peter Zimoch hat sich mit dem Ende seines stressigen Joballtags in Frankfurt und dem Beginn der Ruhephase eine Perspektive gesucht, schließlich verfügte er nun über die kostbarste Ressource: Zeit. Für die Besuche im Seniorenzentrum kann er diese nun gewinnbringend für sich und andere einsetzen. „Wann kommt denn Peter wieder?“ freut man sich auf seinen nächsten Besuch, denn er bringt sich mit Herz und Seele ein und ist immer willkommen.

Quer durch das Haus trifft man ihn beim Spaziergang mit „seinen“ Bewohnern. Mit ihnen dreht er eine Runde in der Parkanlage, schaut mit ihnen nach den vietnamesischen Hängebauchschweinen und knüpft an die Erzählungen vom letzten Besuch an. Zum Geburtstag backt er leckere Kuchen für die von ihm besuchten Senioren oder die Kolleginnen aus dem Betreuungsteam des Senioren-zentrums und so hat er sich längst in vielen Gedächtnissen des Herzens verankert.




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