Anästhesie & Intensivmedizin

Uwe Plorin
Unsere Anästhesie-Abteilung ist mit den modernsten Narkose- und Überwachungsgeräten ausgestattet, die eine Vielzahl unterschiedlicher Narkoseverfahren und eine lückenlose Überwachung der Narkose garantieren.
Somit sind wir in der Lage, den verschiedensten Anforderungen an die Narkose gerecht zu werden. Einfach gesagt: Unser Bestreben ist es, die Narkose optimal an den Patienten/die Patientin anzupassen und nicht umgekehrt. Das soll jedoch nicht heißen, dass bei uns die Technik im Vordergrund steht. Menschliche Wärme wird bei uns ganz groß geschrieben.
Bei fast allen operativen Eingriffen ist eine Anästhesie sinnvoll und auch notwendig. Grundsätzlich kommen alle Anästhesieverfahren, von der Vollnarkose bis hin zu den Regionalanästhesien zum Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schmerztherapie bei Gebärenden im Kreißsaal. Auch hier werden wir den Patientinnen die Vor- und Nachteile dieser Verfahren genauestens erklären.
In der Regel werden die Patienten mit dem Anästhesisten ein ausführliches Vorgespräch führen, wo gemeinsam die Anästhesiestrategie festgelegt und besprochen wird.
Wenn weitere Fragen anstehen, so ist der Anästhesist gerne bereit, sie zu beantworten. Nach einer Operation werden die Patienten im so genannten Aufwachraum für eine gewisse Zeit von einer Anästhesie-Schwester betreut. Hier werden regelmäßig Herz- und Kreislauffunktion, der Blutdruck und andere Körperfunktionen gemessen und überwacht. Gleichsam wird schon jetzt mit der Schmerztherapie begonnen.
In den ersten 24 Stunden nach einer Operation kümmert sich sowohl der Operateur als auch der Anästhesist um den Patienten.
Der Anästhesist kommt einige Stunden (wann? Am Nachmittag ist möglicherweise nicht immer zutreffend) nach der Operation noch einmal vorbei, um sich zu erkundigen, ob alles in Ordnung ist. Sollten irgendwelche Probleme oder Schwierigkeiten auftreten, so ist der Anästhesist jederzeit erreichbar und wird für Abhilfe sorgen.

